Black London Fog – Earl Grey Latte mal anders

Wusstest du, dass mein Rezept für Black Latte das mit Abstand beliebteste auf dem Blog ist? Und wusstest du auch, dass man Earl Grey mit Milch „London Fog“ nennt? Und fragst du dich jetzt auch, was diese beiden Punkte miteinander zu tun haben? Ganz einfach: Ich habe schon von einigen Leuten gehört, dass sie das Rezept für Black Latte gerne ausprobieren würden, aber keine Kaffeetrinker sind. Da dachte ich mir, es läge doch nahe, ein ähnliches Rezept für Teetrinker zu entwickeln. Gedacht, getan – und das Ergebnis trägt den klingenden Namen „Black London Fog“.

Black London Fog

Warum man Earl Grey mit Milch London Fog nennt? Keine Ahnung. Vermutlich, weil Farbe und Konsistenz an Nebel erinnern und man Earl Grey vor allem in London trinkt. Ich hätte mir überhaupt nicht gedacht, dass das Getränk, das ich täglich literweise zu mir nehme, so einen stylischen Namen hat. Was man durch Pinterest nicht alles lernt!

Man muss aber auch dazu sagen, dass ich einfach achtlos einen kleinen Schuss Milch in meinen Schwarztee kippe, während so ein klassischer London Fog, wie ich gelernt habe, zum größten Teil aus Milch besteht, die dann auch aufgeschäumt wird – was mir bei meinem hohen Teekonsum nicht nur mit zu vielen Kalorien, sondern auch mit zu viel Aufwand verbunden wäre. Ich gebe es zu, da bin ich faul.

Aber wenn man schon mal so etwas wie einen Black London Fog macht, kann man das schon mal auf sich nehmen. Der muss, wie ich finde, schon mit schönem Milchschaum und allem Drum und Dran daherkommen 😉

Black London Fog

Die schwarze Farbe kommt, wie auch beim Black Latte, vom Aktivkohlepulver. Durch die stark entgiftenden Eigenschaften trinke ich Black Latte und Black London Fog gerne, wenn ich am Vortag einen über den Durst getrunken oder ungewöhnlich fettig gegessen habe und mein Magen Alarm schlägt. Auch bei Durchfall ist Aktivkohle super.

Und noch einen weiteren praktischen Effekt darf ich – die bekanntermaßen unter einem starken Zahnfetisch leidet – dir nicht vorenthalten: Kaffee und Tee verfärben bekanntlich die Zähne – und Aktivkohle wirkt dem entgegen!

Black London Fog

Aber jetzt möchte ich dir endlich das Rezept verraten!

 

Du brauchst:

  • 1/2 TL Aktivkohlepulver (ich verwende dieses hier*)
  • 150 ml Milch
  • 100 ml kochendes Wasser
  • 1 Teebeutel Earl Grey (ich verwende diesen*)
  • 1/2 TL Vanillezucker

 

So geht’s:

  1. Den Teebeutel mit dem kochenden Wasser übergießen und zwei Minuten ziehen lassen.
  2. Währenddessen die Milch erwärmen (Achtung, sie sollte nicht kochen!) und aufschäumen.
  3. Die aufgeschäumte Milch in ein Glas geben.
  4. Den Teebeutel entfernen und den Tee mit dem Aktivkohlepulver und dem Vanillezucker gut verrühren.
  5. Die Tee-Aktivkohle-Mischung langsam auf die aufgeschäumte Milch gießen – und fertig ist der Black London Fog!

Black London Fog

Zubereitungszeit 5 Minuten
Portionen 1

Zutaten

  • 1/2 TL Aktivkohlepulver
  • 150 ml Milch
  • 100 ml kochendes Wasser
  • 1 Teebeutel Earl Grey
  • 1/2 TL Vanillezucker

Anleitungen

  1. Den Teebeutel mit dem kochenden Wasser übergießen und zwei Minuten ziehen lassen.
  2. Währenddessen die Milch erwärmen (Achtung, sie sollte nicht kochen!) und aufschäumen.
  3. Die aufgeschäumte Milch in ein Glas geben.
  4. Den Teebeutel entfernen und den Tee mit dem Aktivkohlepulver und dem Vanillezucker gut verrühren.
  5. Die Tee-Aktivkohle-Mischung langsam auf die aufgeschäumte Milch gießen - und fertig ist der Black London Fog!

* Die mit einem Sternchen gekennzeichneten Links sind sogenannte Affiliate-Links. Wenn du über einen dieser Links kaufst, bekomme ich dafür eine kleine Provision. Für dich entsteht dadurch kein finanzieller Nachteil!

 

2 Kommentare

  1. 14. Juni 2019 / 12:03

    Klingt super interessant und inspirierend!
    Das werde ich sehr sehr bald ausprobieren! <3

    • tasteandtea
      Autor
      20. Juni 2019 / 14:08

      Danke liebe Juliette 🙂 Ich hoffe, dir schmeckts! <3

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich akzeptiere